Dienstag, 02 April 2019 19:17 geschrieben von 
KÜNFTIG STEHT FELIX GRABOWSKI (R.) AMTSVORSTEHER RAINER RÖHL ALS ZWEITER STELLVERTRETENDER AMTSVORSTEHER ZUR SEITE. STEINMETZ

5719 Dokumente, teilweise älter als 150 Jahre, werden in der Hardesvogtei, dem derzeitigen Archiv des Amtes Schlei-Ostsee in Fleckeby aufbewahrt. Diese sollen nach einstimmigem Beschluss des Amtsausschusses unter Vorsitz von Amtsvorsteher Rainer Röhl umziehen. Der Amtsausschuss beschloss, das Archiv in die Amtsaußenstelle in Vogelsang-Grünholz zu verlegen. Dort steht ein Kellerraum zur Verfügung. Der Umzug soll bis zu den Sommerschulferien erfolgen.

Das Gebäude der Hardesvogtei wird dringend zur Erweiterung der Grundschule Fleckeby benötigt. Und auch Matthias Roese, Archivar der Archivgemeinschaft Gettorf, der gemeinsam mit seiner Kollegin Beate Sievers neun Archive an acht Standorten im Kreisgebiet, darunter auch das Archiv des Amtes Schlei-Ostsee in der Hardesvogtei, pflegt, kündigte Platzbedarf an. Peter Thordsen, Vorsitzender des Fleckebyer Schulverbands, begrüßte die Lösung. Die Kosten für den Umzug, wozu auch die Einrichtung eines Arbeitsplatzes gehört, werden auf rund 10 000 Euro geschätzt. Mit dieser Entscheidung ist zugleich der Ansatz zum Verkauf der Liegenschaft in Damp vom Tisch, darauf wies Röhl hin.

Mit einer Rücklagenzuführung in Höhe von 342 000 Euro schließt das Haushaltsjahr 2018 des Amtes Schlei-Ostsee positiv. Der Amtsausschuss stimmte der Jahresrechnung 2018 zu. Die allgemeine Rücklage steigt dank der um 289 000 Euro höheren Rücklagenzuführung höher als geplant auf 1 169 000 Euro. Zugleich steigt die Sonderrücklage Abwasser der Ortsentwässerung Nordschwansen um 303 000 Euro auf 514 000 Euro. Hier stehen zugleich 1746000 Millionen Euro Schulden für die Ertüchtigung des Klärwerks Revkuhl im Buch. Dort beginnt nach zwei tilgungsfreien Jahren in diesem Jahr der Kreditdienst, erläuterte Godber Peters von der Amtsverwaltung.

Mit Applaus und Respekt für die geleistete Arbeit wurde Nina Jeß, Gleichstellungsbeauftragte des Amtes, nach ihrem Bericht bedacht.

Beschlüsse:

Als neuer zweiter stellvertretender Amtsvorsteher wurde Felix Grabowski (28, SPD) gewählt. Er löst Jens Kolls (Rieseby) ab, der nach seinem Verzicht auf die Kandidatur als Bürgermeister in Rieseby nicht mehr Mitglied des Amtsausschusses ist.

Als neues Mitglied im Hauptausschuss wurde Doris Rothe-Pöhls (SPD) als Nachfolgerin für Kolls gewählt.

Neuer stellvertretender Vorsitzender des Hauptausschusses ist nun Hartmut Keinberger (CDU).

Eine Änderung der Hauptsatzung hinsichtlich des Verzichts zur Ankündigung des Erscheinens des Amtsblattes des Amtes Schlei-Ostsee über die Eckernförder Zeitung wurde einstimmig abgelehnt. Allerdings wurde mehrfach betont, dass der digitale Weg der Weg der Zukunft sei, dieser Zeitpunkt sei aber noch nicht erreicht.

Von einer weiterhin unter dem Landesdurchschnitt liegenden Steuerkraft der in ihrer Gesamtheit strukturell finanzschwachen Gemeinden im Amt Schlei-Ostsee spracht Amtsdirektor Gunnar Bock in seinem Bericht. Danach liegt die Finanzkraft im Mittel der Schlei-Ostsee-Amtsgemeinden bei 1120 Euro, im Kreis sind es im Schnitt 1173 Euro und bei den kreisangehörigen Gemeinden im Land liegt sie bei 1216 Euro.

Quelle: www.shz.de, Eckernförder Zeitung vom 29.03.2019, Steinmetz

Letzte Änderung am Mittwoch, 03 April 2019 07:20
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